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Wetter und Klima auf Rooisand

Die Rooisand Desert Ranch liegt an der C26, dicht am Rand der Namibwüste. Aus der trockenen Luft und der Höhenlage von über 1300 Meter über NN resultieren häufig kristallklare Beobachtungsnächte mit oft sehr guten Seeingbedingungen.

Dazu gibt es keine Lichtverschmutzung durch Stadtbeleuchtung; Windhoek liegt 130km Luftlinie Richtung Ost und Swakopmund an der Atlantikküste ca. 130km Luftlinie Richtung West.

In den Namibischen Wintermonaten von Anfang Mai bis Ende September (unsere astronomische Hauptsaison) gibt es praktisch eine (fast) 100%-tige Garantie für durchgehend klare Nächte.
Die Temperaturen liegen dann tagsüber zwischen 20 und 28 Grad, Nachts sinken sie nie unter Null Grad.

Zwischen den Monaten Oktober und April (unsere astronomische Nebensaison) liegen eine kleine (ungefähr November) und die Hauptregenzeit (Januar bis März), die aber aufgrund der wüstennahen Lage nicht so regenreich ausfällt wie in anderen Landesteilen.

Auch in dieser Zeit gibt es einen hohen Prozentsatz an klaren, bzw. teilklaren Nächten. Die Tagestemperaturen können dann bis auf knapp 40 Grad steigen, Nachts haben wir angenehme 22 Grad Celsius.

Eine Garantie für klare Nächte können wir natürlich für keine Zeit geben.
Der Sternenhimmel über Rooisand

Die Monate Mai bis September bieten sich zur Beobachtung der südlichen Milchstraße an. Von den Sternbildern Vela, über Carina, Centaurus, Kreuz des Südens, Schütze, Skorpion bis zum Adler, stehen sie im Laufe der langen Nacht in ihrer südlichsten Höchststellung. In Richtung Nord ist das Sommerdreieck zu sehen.

Ende Juli/Anfang August sind dann am Morgenhimmel die großen südlichen Galaxien/Galaxienhaufen – z.B. Fornax, NGC 253, NGC 247 und NGC 300 – beobachtbar.
In den Namischen Sommermonaten Oktober bis April erreichen die Magellanschen Wolken ihre höchsten Kulminationen über dem Horizont. Die Sternbilder Orion, Großer Hund, Zwillinge und Stier ziehen nahezu durch den Zenit.

Über dem nördlichen Horizont finden sich die Sternbilder von Pegasus und Andromeda.

Am Morgenhimmel erreicht Vela seine Höchststellung über dem Horizont.


Von Deutschland aus fliegen die LTU (Düsseldorf und München) und die Air Namibia (Frankfurt) ganzjährig mehrere Tage pro Woche den internationalen Flughafen Windhoek an.

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