Sinus Iridum - Nordwestlicher Teil des Mare Imbrium mit der wunderschönen Regenbogenbucht (Kraterformation von 260 km Durchmesser), deren Rand das Juragebirge bildet. Quer durch die Bucht verlaufen Höhenrücken. Südlich vom Kap Heraclides landete die Raumsonde Luna 17, die das automatische fahrbare Laboratorium Lunochod 1 auf den Mond brachte.

Dieser Teil der Mondoberfläche ist auch deshalb interessant, da hier einige Mondvulkane mit Gipfelkratern zu beobachten sind. Solche Mondvulkane sind recht seltene Erscheinungen, zumindest im Auflösungsbereich von Amateurfernrohren.
5 = Kap Heraclides.
Benannt nach Herakieides von Pontos, etwa 388-310 v. Chr. Schüler Platons; lehrte, dass sich die Erde um die eigene Achse dreht.

4 = Mare Imbrium, das Regen"meer"

3 = Mairan T, Vulkanischer Dom mit Gipfelkrater (3 km) .

2 = Mairan, Krater mit scharfem Rand (40 km).
Benannt nach Jean Dortous de Mairan, 1678-1771. Französischer Astronom. Studium des Polarlichts.

1 = Mons Gruithuisen Gamma und Mons Gruithuisen Delta, Mondvulkane mit Gipfelkrater (hier nicht sichtbar), Basisdurchmesser je 20 Kilometer.

Benannt nach Franz von Gruithuisen, 1774-1852. Deutscher Arzt und Astronom. Ausdauernder, aber eigenwilliger Beobachter, schrieb ein Buch über seine angebliche Entdeckung von Gebäuden auf dem Mond sowie weiteren Zeichen von Mondbewohnern.
 Observatory
  zurück zur Mond Übersicht
  zurück zum Astrogästebuch
  zurück