Aristarchus - In diesem Teil des Oceanus Procellarum finden sich außergewöhnlich interessante Objekte: das auch mit einem kleinen Fernrohr sichtbare Schrötertal und die langen gewundenen Rillen Hima Marius und Rimae Aristarchus. Als Dominante dieses Gebiets gilt der Krater Aristarchus.
6 = Prinz, Reste eines lavaüberfluteten Kraters.
Benannt nach Wilhelm Prinz, 1857-1910. Deutscher Astronom und Mondbeobachter, Vergleichsstudien von Mond- und Erdoberfläche.

5 = Montes Agricola, längliches Gebirge, Länge 160 km.
Benannt nach Georgius Agricola, Deutscher Naturforscher 1494-1555.

4 = Mons Herodotus, Berg, Basisdurchmesser 5 km

3 =Vallis Schröteri, größtes sinusförmiges Tal auf dem Mond. Das Tal beginnt 25 km nördlich vom Krater Herodotus (2). Es erinnert an ein ausgetrocknetes Flußbett mit zahlreichen Mäandern. Das "Flußbett" entspringt an einem Krater von 6 km Durchmesser und erweitert sich auf 10 km. An seinem Beginn hat es die Form eines Kobrakopfes. Es verengt sich allmählich auf 500 m und endet am Rand eines viereckigen Festlandgebiets an einem 1000 m hohen Steilhang. Die Gesamtlänge des Tals beträgt etwa 160 km. Der Talboden ist eben, in ihm windet sich eine weitere, von der Erde aus nicht sichtbare sinusförmige Rille. Das Tal ist etwa 1000 m tief, gegen das Ende nimmt die Tiefe ab.
Benannt nach Johann H. Schröter, 1745-1816. Deutscher Mondbeobachter, Entdecker vieler Rillen und Furchen auf dem Mond.

2 = Herodotus, lavaüberfluteter Krater (35 km).
Benannt nach Herodotos, etwa 485 bis nach 425 v. Chr. Griechischer Historiker, auch genannt der Vater der Geschichtsschreibung (auch Mons Herodotos).
 Observatory
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1 = Aristarchus, ausnehmend heller Krater, auch auf der Nachtseite des Mondes sichtbar; Strahlenzentrum; etwa vor 450 Millionen Jahren entstanden (40 km/ 3000 m).
Benannt nach Aristarchos, 310-230 v. Chr. Griechischer Astronom von der Insel Samos, lehrte als erster, daß die Erde um die Sonne kreist und sich um die eigene Achse dreht.