1 + 2 - Eine der bekanntesten und typischsten Mondformationen ist zweifellos der Krater Copernicus. Das von ihm ausgehende Strahlensystem ist ganz besonders auf der Fläche des Mare Imbrium gut verfolgbar. Auf dem dunklen Hintergrund des Mare Insularum überkreuzen sich die hellen Strahlen zweier bedeutender Zentren - des Kraters Copernicus (von Osten) und insbesondere die des in dieser Gegend dominierenden Kraters Kepler (5).
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2 = Copernicus, Ringgebirge von 93 km Durchmesser und bis zu 3760 m Tiefe. Terrassenförmige Wälle, relativ ebener Boden mit einer Gruppe von Zentralbergen (bis 1200 m Höhe); die Höhe der Wallkämme über der umliegenden Ebene beträgt 900 m.

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3 = Copernicus H (Durchmesser 4,6 km. Interessanter kleiner Krater wegen des ihn umgebenen dunklen Auswurfsmaterial, nahe der Auflösungsgrenze dieser Aufnahme
Benannt nach Nikolaus Kopernikus, 1473-1543. Berühmter polnischer Astronom, einer der Begründer der modernen Astronomie. Sein heliozentrisches System ist in seinem Hauptwerk "De Revolutionibus" dargestellt.

 
 Observatory
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4 = Montes Carpatus, [15N, 25W] - Karpaten. Mädlers Bezeichnung tür das Gebirge am Süd rand des Mare Imbrium. - Der annähernd in Ost-Westrichtung verlaufende Gebirgszug ist etwa 400 km lang. Er besteht aus Einzelbergen und Gebirgsmassiven, die durchschnittlich Höhen zwischen 1000 und 2000 m aufweisen
Benannt von Johann Heinrich von Mädler, 1794-1874. Deutscher Astronom und Mondbeobachter, Autor der Monographie "Der Mond" mit sehr detaillierten Mondkarten.

5 = Kepler, sehr ausgeprägter Krater (32 km/2750 m) mit unebenem Boden; Zentrum heller Strahlen.
Benannt nach Johannes Kepler, 1571-1630. Deutscher Astronom, genialer Theoretiker, der aufgrund der Beobachtungen von Tycho Brahe die drei "Keplerschen Gesetze" über die Bewegung der Planeten um die Sonne entdeckt hat.